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Frankfurter Poetikvorlesungen

Sommer 2013

 

Poetik Plakat ZEH_klein

© David Finck

 

„Poetikvorlesung? Kommt nicht in Frage. Man ist entweder Autor oder Poetikbesitzer.

Ich bin doch nicht mein eigener Deutsch-Leistungskurs. Ohne mich.“

(Juli Zeh)

 

 

 

Wir freuen uns sehr, dass wir Juli Zeh als kommende Frankfurter Poetikdozentin für das Sommersemester 2013 ankündigen können.

  

Unter dem Titel „Treideln“ wird Juli Zeh vor dem Publikum der Frankfurter Poetikvorlesung über Bedingungen und Grundlagen ihrer literarischen Arbeit  sprechen – und dabei versuchen, eine „Anti-Poetologie“ zu entwerfen.

 

Poetik, so sagt Juli Zeh, ist etwas für „Quacksalber, Schwächlinge, Oberlehrer, Zivilversager und andere Scharlatane“. Schreiben lebt von der „Poetikfeindlichkeit“, ist nämlich ein „verschriftlichtes Selbstgespräch“. „Poetik klingt immer so, als wüsste der Autor, was er da tut – dabei weiß er bestenfalls, was er getan hat.“

 

Von dieser Erkenntnis her lässt sich befreit aufspielen und wunderbar poetologisieren; über die Bedeutung der Erinnerung für das Schreiben zum Beispiel: „Ein Ereignis ist nicht das, was passiert ist, sondern das, was erzählt werden kann.“

 

 Juli Zeh im Verlag Schöffling & Co.

 

11.6./18.6./25.6./2.7./9.7.2013

Juli Zeh

Treideln

 

Campus Westend

Hörsaalzentrum, Hörsaal HZ 2

Beginn jeweils 18 Uhr

Eintritt frei

 

Abschlusslesung: 10. Juli 2013

Literaturhaus Frankfurt, 19.30 Uhr

 

Begleitausstellung: „Fenster zur Stadt

Braubachstraße 18-22

www.poetikvorlesung.uni-frankfurt.de

 

 

geändert am 13. Mai 2013  E-Mail: Webmasterpresse@uni-frankfurt.de

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Druckversion: 13. Mai 2013, 08:37
http://www.uni-frankfurt.de/forschung/profil/stiftgast/poetik/index.html